Anforderungen an den PC
Wenn Sie eine Schnittsoftware ausgewählt haben,
so prüfen Sie die Angaben des Herstellers zu
den
Mindestanforderungen an den PC.
Wenn Sie einen Rechner besitzen der jünger als 4 Jahre ist, so
sollten Sie da keine Probleme zu erwarten haben.
Weiters setzen aktuelle Schnittprogramme als Betriebssystem durchwegs mind. Win-XP vorraus. Sollten Sie noch ein älteres Betriebssystem (Win-ME
oder Win-2000) oder auch das neue Windows-Vista nutzen, so prüfen sie vor dem Kauf der Schnittsoftware ob das vorhandene Betriebssystem unterstützt wird.
Ihr PC sollte über folgende Mindestausstattung verfügen:
-
Fire-Wire-Schnittstelle (wird auch als i-Link oder IEE1394 bezeichnet)
- DVD-Brenner (DVD-R kompatibel)
- Festplatte mit mind. 60 GB
- Lautsprecher
- mind. 500MB Arbeitsspeicher (Ram) besser 1GB (das hängt auch vom Betriebssystem ab)
Um Ihren Rechner optimal auf seine künftige Arbeit vorzubereiten sollten Sie noch an folgende Zusatzausstattung denken:
- eine weitere Festplatte (größer 100GB)
damit können sie die Hauptplatte ein wenig entlasten (Video-Bearbeitung beschäftigt die Festplatten sehr stark) Weiters wird sich im Laufe der Zeit einiges an Film- Foto- und Musik-Material ansammeln, welches Sie immer wieder zum Einbinden in Ihre Videos heranziehen werden.
Die Videobearbeitung beschäftigt Ihren Rechner ganz ordentlich.
Während der Bearbeitung von Videos, sollten Sie Ihren Rechner keine anderen Job's machen lassen (Downloaden im Hintergrund, usw.). Das würde zu verzögerten Reaktionen führen und kann in einigen Fällen sogar Störungen im Film verursachen.
Achten Sie generell darauf, daß sie Ihren Rechner für die Video-Bearbeitung nicht allzusehr mit allen möglichen Programmen aus dem Internet zupflastern. Diese vielen kleinen Programme werden meist beim Hochstarten des PC mit gestartet und belegen fortan immer einen Teil des Arbeitsspeicher. Dieser fehlt dann für die Video-Bearbeitung.
Räumen Sie von Zeit zu Zeit Ihre Festplatte auf.
Durch das ständige Speichern, Löschen, Verschieben, Kopieren von Dateien wird die Festplatte zu einem unübersichtlichen Lagerplatz, Dateien (Video's) können nicht mehr als ganzes gespeichert werden, sondern müssen vor dem Speichern in mehrere Teile zerlegt, um dann in den verschiedenen, kleineren Lücken abgespeichert zu werden. Das ist an und für sich nichts besonderes und auch so vorgesehen. Nur das Zerlegen und wieder Zusammenfügen braucht zusätzliche Zeit. Das kann unter Umständen auch zu Störungen im Video führen. Um hier dem Rechner zusätzliche Zeitreserven zu besorgen besteht die Möglichkeit, die Festplatte aufzuräumen. Im Fachjargon heist daß "Defragmentieren"
Dabei werden die einzellnen, auf der Festplatte verteilten, Daten-Blöcke wieder zu einem zusammenhängenden großen Teil vereint, und unmittelbar hintereinandergereiht. Dadurch wird der freie Speicher auf der Festplatte zusammengefasst. Was wiederum das zusammenhängende Abspeichern von weiteren Daten (Film) ermöglicht.
Alternativ zu einem "PC" (darunter versteht man im allgemeinen einen Computer mit separatem Bildschirm Maus und Tastatur) können auch aktuelle Notebook (Lap-Top) verwendet werden.
Zu beachten ist dabei allerdings, daß Geräte mit "Wide-Screen" meist über zuwenig Zeilen zur kompletten Darstellung der Video-Schnittoberfläche verfügen. Da müssten Sie dann immer im Bild nach oben und unten Scrollen. Das ist für das regelmäßige Schneiden nicht zumutbar.
Eine Lösung hierfür wäre das Benützen eines separaten Monitor an der VGA-/DVI-Buchse des Notebook.
